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Die Republik Perú (span. República del Perú, ketschua Piruw) ist ein Staat in Südamerika
und grenzt an Ecuador,
Kolumbien,
Brasilien,
Bolivien
und Chile.
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Geschichte
Hauptartikel: Geschichte
Perus
Peru ist ein Land mit Jahrtausende alten prä-inkaischen
Kulturen. Das Reich der Inka umspannte große Teile der
heutigen Gebiete Kolumbiens, Ecuadors, Perus, Boliviens, Argentiniens und
Chiles an der Westküste Südamerikas. Während der Inkaperiode
war das auf den Hochebenen Perus gelegene Cusco die Hauptstadt.
Die
Spanier eroberten dieses Land und gründeten für die spanische Krone das Vizekönigreich Peru, das auf seinem
Höhepunkt vom heutigen Panama bis zum äußersten Süden des Kontinents reichte.
1821 wurde das Land durch José de San Martín und Simón Bolívar befreit und erhielt
seine Unabhängigkeit.
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Hier
sollte ein Überblick über das politische System Perus (Verfassung, Regierung,
Parteien, Gewerkschaften, Konflikte) stehen.
Siehe
auch: Liste der Staatspräsidenten von Peru
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Ica
in der peruanischen Costa
Perú
besitzt drei völlig unterschiedliche Klimaregionen: Costa (Küste), Sierra (Anden), Selva (Regenwald). Die Costa steht unter dem Einfluss des Humboldtstroms und ist weitgehend
eine Küstenwüste, in der nur entlang der
aus den Anden kommenden Flüsse, in Flussoasen, Landwirtschaft möglich
ist.
Im
Süden Perús, an der Grenze zu Chile, beginnt die trockenste Wüste
der Erde, die Atacama-Wüste. Im südlichen Bereich
der Coista bis nach Lima, das ungefähr auf der Hälfte des Küstenstreifens
liegt, sind Regenfälle während des Jahres extrem selten. Nördlich von Lima
nehmen Bodenqualität und Regenfall etwas zu, so dass hier auch Landwirtschaft
außerhalb der Flussoasen möglich ist. Die Temperaturen schwanken zwischen 12
Grad im Winter und 35 Grad im Sommer.


Sierra
bei Cuzco
Hinter
der schmalen Küstenregion beginnt die Sierra. Sie besteht aus mehreren
Bergzügen der Anden, die von Längstälern (span. callejon) unterbrochen werden. Von West nach Ost sind das
die Schwarzen Kordilleren (cordillera
negra, bis ca. 5000 m), gefolgt vom callejon de huaylas (um 3000 m). Der nächste Bergzug sind
die Weißen Kordilleren (cordillera blanca),
hier befindet sich der höchste Berg Perus, der Huascaran (6768 m). Weiter
Richtung Osten erstreckt sich das callejon
de conchucos (mit dem Fluss Marañon, einem Quellfluss des Amazonas), abgelöst von weiteren
Bergketten. Die mittlere Jahrestemperatur in 3300 m Höhe liegt bei 16 Grad.
Mitunter sind in der eher niederschlagsarmen Region heftige Regenfälle von
Oktober bis April zu erwarten. Größere Städte in dieser Region sind Huaraz (ein Paradies für
Bergkletterer) und Cuzco. In der Nähe Cuzcos liegt auch
die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu.


Selva
bei Puerto Maldonado
Östlich
der Anden beginnt die Regenwaldregion (Selva). Der Übergang ist dabei
fließend, da es einen tropischen Bergwald gibt, in dem ein milderes Klima
herrscht. In der durch Tageszeitenklima bestimmten Region beträgt
die Jahresmitteltemperatur ca. 26 Grad und der Jahresniederschlag erreicht
bis zu 3800 mm/m². Dort entspringen auch weitere Quellflüsse des Amazonas, der durch das Amazonasbecken in Richtung Brasilien fließt. Die einzige größere
und auch für den Tourismus wichtige Stadt in dieser Region ist Iquitos. Sie ist von Lima aus nicht
auf dem Landweg erreichbar, sondern nur mit dem Flugzeug oder dem Boot.
Städte: Lima (8.000.000 Einw.), Trujillo (2.200.000), Chiclayo (1.100.000), Arequipa (1.100.000), Callao (750.000), Piura (340.000), Iquitos (300.000), Cuzco (300.000), Huancayo (300.000).
Siehe
auch: Apurimac
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Peru
ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den
letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Dies hat dazu
geführt, dass vor allem nordamerikanische Konzerne, aber auch europäische
Firmen, den Markt beherrschen. Teilweise ist der Zustand monopolartig, wie z.B. die
beherrschende Stellung der spanischen Telefonica im
Telekommunikationsbereich.
Das
Land ist reich an Bodenschätzen, vor allem Gold und Kupfer, die durch internationale
Konsortien ausgebeutet und exportiert werden. Zusätzlich spielen die
Fischerei und Landwirtschaft eine wichtige Rolle, neben Zuckerrohr wird viel
Kaffee ausgeführt.
Industrie
konzentriert sich auf die Küste und dort vor allem auf Lima, die restlichen
Gebiete sind, außer bei Bodenschätzen, untergeordnet.
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Hauptartikel:
Tourismus in Peru
Peru
ist durch seine landschaftliche Vielfalt interessant für jede Art von
Tourismus. Vorherrschen wird jedoch irgendeine Art von Ökotourismus, da es viel unberührte
Natur gibt, vor allem im Regenwald. Die Anden bieten neben dem
Bergsteigen, Skipisten und Wildwasserfahrten einige historische Stätten. An
der Küste kann man einen Strandurlaub genießen oder die Überreste der
zahlreichen Hochkulturen des Landes besichtigen; der Regenwald lockt mit
seiner vielfältigen Flora und Fauna.
Das
Land ist nicht so gut erschlossen wie man es von europäischen Staaten
erwartet, aber es ist bestimmt nicht gefährlich und zudem hat sich die
Situation seit Mitte der 90er erheblich gebessert.
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Religionen:
Katholiken (90%), Protestanten (3%), Anhänger von Naturreligionen.
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Die
Kultur Perús ist einerseits geprägt durch die spanischen Eroberer und den durch
ihnen mitgebrachten katholischen Glauben. Andererseits sind, besonders in den
ländlichen Gebieten, viele Traditionen erhalten geblieben, die auf die Inkas
oder andere Kulturen zurückgehen, die bereits vor der spanischen Eroberung
existierten.
Etwa
85% der Peruaner sind katholisch (eine Folge der zwangsweisen Missionierung durch die Eroberer),
jedoch lebt ein gewisser Teil ihrer Ur-Traditionen auch in christlichen
Ritualen weiter (neuerdings erzielen auch evangelische Sekten einen großen
Zulauf). In Lima kann man viele prachtvolle Bauten im Kolonialstil bewundern.
Das
kulturelle Leben konzentriert sich auf die wenigen großen Städte. Allein in
Lima lebt ca. ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Diese durch Landflucht ausgelöste Tatsache hat
große soziale Probleme zur Folge: Armut und Kriminalität sind in Lima nicht
zu übersehen.
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Botschaft der Republik Peru in Deutschland (http://www.embajada-peru.de) (mit
Hintergrundinfos)
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