Anden
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4 – Anden 5 – Anden 6
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Holà
a todos
7.Brief
vom
In
diesem Mail werde ich euch von einem wunderbaren, einmaligen authentischen Fest
erzählen, welches wir die letzten Tage erleben durften. Es war zwar ziemlich
anstrengend und wir sind nun alle ein bisschen krank, aber das Erlebte wiegt
dies etliche Male auf.
Eigentlich
dachte ich ja, dass es nach dem Trekking in Huaraz
vorbei wäre mit Schnee und Zelten auf über 4000m. Nachdem wir uns in Cusco aber über unzählige teure Dschungeltouren
informiert hatten, die uns immer weniger zusagten, erfuhren wir von einem
religiös-rituellen Fest in den Bergen. Obwohl wir nicht genau wussten, was auf
uns zukommen würde, wollten wir uns dieses Erlebnis nicht nehmen lassen und ich
realisierte, dass die Kälte in der Cordillera Blanca erst der Anfang gewesen
war.
Gemäss
Programm fuhren wir am Samstag Abend in einer Gruppe
von sechs Personen (Caroline, Gjs der Holländer,
John aus Schottland, Eran aus Israel, Ingrid aus
Deutschland und ich) in einem Bus los. Die achtstündige Fahrt,
zusammengepfercht in einem kleinen Minivan, wurde
eine der schrecklichsten Busfahrten meines Lebens. Wir hatten keinen Platz
unsere Beine auszustrecken, es war bitterkalt, der Bus wollte dauernd noch mehr
Leute mitnehmen und schon nach den ersten Stunde war ich so staubig und
dreckig, wie ich es selten zuvor gewesen war. Es dauert nicht lange und wir
erlebten skurrile Geschehnisse. So überfiel mich ein kurzer Schauer, als wir
mitten in der Nacht an einem Markt plötzlich anhielten zwischen Lastwagen
voller Menschen. Man hört ja immer wieder von nächtlichen Überfällen hier in
Peru und wir wären bestimmt geeignete Opfer gewesen. Der Markt war voller
Menschen, man hörte Trommelschläge und viele Leute waren verkleidet. Da es
Nacht war, war die Stimmung ein bisschen unheimlich und ich war froh, als wir
dann weiterfuhren.
Am
Morgen kamen wir an einem kleinen Dorf an und ich merkte schnell, dass wir die
einzigen Touristen weit und breit waren. Dieses Dorf war der Startpunkt zu
diesem Fest, das eigentlich eine Pilgerfahrt zum und am Ort Qoyllor-Ritti
ist. Dieses Fest ist das grösste andinische Fest für
die Bauernbevölkerung und findet schon seit der Zeit der Inkas jedes Jahr
statt. Mittlerweile ist es ein Mix zwischen indianischem Glauben und
modernem Katholizismus. Im Mittelpunkt steht der Berg als Gott.
Auf
jeden Fall sind wir von diesem Dorf, wo ich mir gleich ein paar Wollhosen
kaufte, da es so kalt war, etwa vier Stunden hoch gelaufen. Wir kamen nicht
schnell vorwärts, da mit uns tausende von Menschen liefen, begleitet von
unzähligen verkleideten Musikgruppen und Tänzern, welche Gott die Ehre
erwiesen.

Eindruck von Qoyllor-Ritti
Nach
dieser Wanderung kamen wir auf einem Platz an, der bereits übersät war mit
Zelten. Im Zentrum stand eine Kirche, welche dem Senor
von Qoyllor-Ritty geweiht ist. Es ist schwierig die
Stimmung in Worte zu fassen. Am besten stellt man sich etwas zwischen Open Air
und Fasnacht in der Schweiz vor. Das Ganze aber begleitet von einem religiösen
Gedankengut. Es war wahnsinnig spannend an diesem Fest teilhaben zu dürfen. Man
lebte eins zu eins mit der einheimischen Bevölkerung und ihrer einfachen
Lebensweise. Auf Lehmkochherden wurden von Suppen bis zu Mauleselköpfen alles
verkauft. Speziell war auch, dass es verboten war, an diesem Fest jeglichen
Alkohol zu trinken. Ansonsten wurde man von einer speziellen Polizei mit Ruten
geschlagen. Diese Polizei war so oder so ziemlich aggressiv, so wurden alle von
unserer Gruppe (ausser ich) geschlagen, dies nur weil man vor lauter Kälte eine
Mütze anhatte und dies bei gewissen religiösen Handlungen nicht geduldet wird.
An
diesem Fest nahmen ca. 30'000 Menschen pro Tag teil. Die Menschen bauten mit
Steinen ihre eigenen Häuser nach, damit Gott ihre Häuser beschütze. Gekauft
werden konnten gefälschte Diplome von verschiedensten Universitäten,
Miniaturautos- häuser - und computer,
welche sich die Leute wünschten, und um jene sie Gott anbaten.
Es war interessant zu sehen, wie dieser Aberglaube den Leuten Hoffnung gab. Auf
der anderen Seite war es aber auch komisch zu sehen, wie materiell veranlagt
der Mensch doch ist. Niemand betete um Gesundheit oder Liebe, was doch viel
wichtiger wäre. Allerdings würden wir uns wohl genau so verhalten, wenn wir so
wenig hätten wie die Leute dort.

Der Gipfel ist erklommen
Am
zweiten Tag liefen wir den Gletscher hoch, welcher als Gott angepriesen wurde.
Eigentlich dachte ich ja, dass dort oben ebenso verschiedenste Aktivitäten
statt fanden. Das Hochlaufen auf über 4700m Höhe war sehr anstrengend und ich
wollte fast aufgeben, als ich realisierte, dass wir ziemlich alleine waren und
dort oben nichts war ausser Schnee und Eis. Da ich aber schon mal so weit
gekommen war, schleppte ich mich auf den Gipfel hoch (5200 m.ü.M.)
und wurde mit einer tollen Aussicht belohnt. Später erfuhr ich dann, dass viele
Leute am letzten Tag mitten in der Nacht auf diesen Gletscher hoch steigen, um
zu Gott zu beten, damit er ihre Wünsche erfüllt und um Eiszäpfen zu holen,
welche aufbewahrt werden.
Geschlafen
haben wir während dieser Zeit in Zelten und es war fürchterlich kalt. Als Klo
hatten wir ein Zelt mit einem Loch und waschen konnten wir uns in einem Fluss,
der aber von Stunde zu Stunde immer dreckiger wurde, da alle diese Leute nicht
gerade die besten hygienischen Angewohnheiten hatten.
Das
Fest dauert während Tag und Nacht an und die Musik hatte immer den gleichen Rythmus. Am Abend wurde überall getanzt und Feuerwerke
abgelassen. Es war wahrhaftig einmalig an diesem Erlebnis teilzuhaben,
obwohl die Lebensweise ziemlich hart war. Dieses Fest hat mir aber einen
individuellen Einblick in die andinische Kultur
geboten und ich werde es als einen Höhepunkt meiner Reise im Herzen tragen.
Liebe
Grüsse
Nicole
Mit
untenstehendem Link finden:
Musicians- The festival is filled with music and dancing as well as
praying. Unlike during other occasions in the

Ch'uncho (lowland) musicians can be
distinguished by the use of feathers in their outfits.

Writing prayers on paper to leave at the Shrine

Ch'uncho dancers at Shrine

Iglesia del Señor
de Qoyllur Rit'i, Peru. This was originally an indigenous ritual
intended to insure a good harvest in the coming agricultural cycle. About
200 years ago, a miracle occurred on this site and it became a Catholic
sponsored ritual associated with Corpus Cristi.
The church is located over the site of the miracle and stands empty the
remainder of the year.
Back to previous
photos.
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Festividad del Señor de Qoyllur Rit'i 1a. semana
de mayo - Cusco |
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considerada como la peregrinación
indígena más grande de América. De acuerdo al relato, el Niño
Jesús se le apareció disfrazado de pastorcito a un niño indígena llamado Marianito Mayta. Cuando los padres de éste, lo encontraron
vestido de ricos atavíos y acompañado de alguien a quien nunca habían visto, avisaron al párroco Pedro de Landa, religioso de aquella
comarca. El prelado intentó retener al incógnito
niño, pero no pudo pues éste, se convirtió en piedra. En ese mismo instante, Marianito murió y la imagen de quien
luego se conocería como el Señor
de Qoyllur Rit'i, quedó grabada en dicha piedra. Como parte de las celebraciones,
pobladores del distrito
de Ocongate (Quispicanchis),
en el departamento del Cusco, realizan una ceremonia, en la que tienen como símbolo
a la imagen de Cristo,
pero su objetivo es la integración del hombre con la naturaleza, en un ritual asociado con la fertilidad de
la tierra y la adoración
a los "Apus", (cerros, dioses tutelares). Esta festividad, una peregrinación
de pastores, comerciantes
y devotos que se reunen en el santuario de Sinakara; es la fiesta de naciones indígenas más grande de América, cuya ceremonia principal se realiza al pie del
nevado Ausangate, a 4,700
m.s.n.m., con temperaturas
por debajo de los 0°. Miles de peregrinos ascienden
hasta las cumbres de las nieves perpetuas. Entre ellos, marchan diferentes grupos de bailarines como "los chauchos", "los qollas", "los pabluchas", que simbólicamente repre-sentan a diversos personajes míticos. Los "ukukus" (osos), son los Vigilantes del Señor. Los "apus" y " apachetas",
(montículos de piedra colocadas por los peregrinos, representando los pecados expiados); son los que mantienen la disciplina
durante los actos litúrgicos. Disfrazados de "pabluchas", un
grupo de fuertes "queros", –pobladores de la
que quizá sea la más pura comunidad
quechua del Perú–, enrumba hacia las altas y nevadas cumbres, en busca de la "Estrella de la Nieve", que
según la creencia, se encuentra encerrada en sus entrañas. Luego retornarán, cargando sobre sus espaldas, grandes bloques de hielo,
que contienen solidificada,
el agua sagrada del Ausangate, con que regarán simbólicamente sus tierras. |
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Machu Picchu

Sicht
auf den Machu Picchu am
Morgengrauen
Machu Picchu, Ruinenstadt der Inka in den peruanischen Anden, ungefähr
80 Kilometer nordwestlich von Cuzco. Die Anlage der von der UNESCO zum Weltkulturerbe
erklärten Stadt liegt etwa 600 Meter über dem Fluss Urubamba
auf einem Bergsporn. Die Stadt wurde auf Terrassen rund um einen zentralen
Platz angelegt. Die Steinhäuser bestehen aus einem Raum und sind um Innenhöfe
angeordnet. Alle Gebäude zeugen vom hohen technischen und handwerklichen Können
ihrer Erbauer. Zu den Bauwerken zählt u. a. der so genannte Torreón. Dieser Tempelturm wurde um einen heiligen Felsen
errichtet. Den höchsten Punkt des Zentrums der Anlage bildet das Intihuatana, der „Sitz der Sonne”, ein pyramidenförmig
behauener Steinblock. Die Stadt, die 1450 erbaut wurde, wurde 1911 von dem
amerikanischen Forscher Hiram Bingham entdeckt.
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Hallo zusammen
8.Brief
Hier bin ich
wieder einmal immer noch gesund und munter aus Peru. Die letzten zehn Tage
verbrachte ich mit Ausflügen zum Machu Picchu und dem Lago Titicaca.
Die meisten
Touristen wählen den Inkatrail um den Machu Picchu zu besuchen. Dies
ist eine viertägige Wanderung auf dem ehemaligen Inkaweg. Da diese sehr
touristisch, teuer und sowieso ausgebucht war, haben wir uns entschieden,
den berühmten Ort auf eigenen Faust zu erkundigen. So fuhren wir vier (seit 10
Tagen ist nun auch Beat mit von der Partie, juhee)
mit dem Lokalbus und dem Zug bis nach Agua Calientes,
von wo aus man frühmorgens den Berg hochlaueft oder
den teuren Touribus nehmen kann, um dann endlich in
der vergessenen Stadt "Machu Picchu"
zu sein. Caro und Gijs liefen dann wirklich um vier
Uhr morgens los, um den anscheinend wunderschönen Sonnenaufgang (den sie vor
lauter Nebel aber nicht sahen) zu beobachten; Beat und ich wählten die
Busvariante. Alle kamen wir kurz vor sieben an dem berühmten Ort an. Gespannt
warteten wir auf den Ausblick, der sich uns ergeben würde, wenn der Nebel sich
lichtet. Eine mystische Stimmung umfing uns, und immer mehr wurden die Ruinen
sichtbar umgeben von einem wahnsinnigen Bergpanorama. Obwohl mich die bestens
erhaltenen Ruinen sehr interessierten, muss ich sagen, dass der eigentliche
Höhepunkt dieses Ausflugs die atemraubende Landschaft
war. Wir hatten Glück und es hatte wenige Touristen, sodass wir uns alles in
Ruhe anschauen konnten. Am Abend erholten wir uns in einem kleinen Thermalbad,
wo die Peruaner "Touristenwatching"
betreiben. Wir zwei Frauen waren dementsprechend froh unsere Männer dabei zu
haben. Danach gingen wir in eines der vielen Restaurants essen. Es ist unglaublich
wieviele Restaurants es in Peru gibt. Da es
wahnsinnig einfach ist ein Restaurant aufzutun, probieren viele Leute ihre
Chance aus, wobei sich ein völlig ungesundes Verhältnis von Restaurants ergibt.
Somit ist das Angebot zu gross und die Betreibener versuchen mit allen Mitteln die begehrten
Touristen in ihr Restaurant zu locken, oder ihnen sonst was zu verkaufen. Dies
mit ziemlichen aggressiven Methoden (hard selling), welche ziemlich auf den Wecker gehen.
Nach einem
weiteren Tag in Cusco entschieden wir uns mit der
Bahn nach Puno am weltberühmten höchstgelegenen See
der Welt zu fahren. Es war eine schöne Fahrt vorbei an Lamaherderden und Bauerndoerfern. Puno liegt auf
fast 4000 m.ue.m. und ist nach Cusco
wieder eine etwas authenterische Stadt. Hier findet
man erneut zum Beispiel Discos, wo es nur Lateinamerikaner hat. Übrigens
muss ich sagen, dass die Salsadiscos in der Schweiz
ein etwas verfälschtes Bild der südamerikanischen Kultur wiederspiegeln.
Hier in den einheimischen Disco können die Leute gar
nicht speziell gut Salsa tanzen und alles ist viel
unkomplizierter als in der Schweiz, wo man vor lauter Tanzperfektionismus sich
fast nicht mehr traut unbeschwert zu bewegen.
Wie gesagt, ist
Puno am schönen Titicacasee
gelegen. Wir haben eine zweitägige Tour gemacht auf drei Inseln mit einer
Übernachtung in einer Familie. Mit dem Boot und etwa 20 Touristen aus aller
Welt ging es los. Der See ist tiefblau, riesig und wir kosteten wir die Schifffahrt in vollen Zügen aus. Die erste
Destination waren die "floating islands". Dies sind schwimmende Inseln, welche sich
die Leute selber gebaut haben; man kann es sich wie ein Floss vorstellen. Es
war interessant zu sehen, wie einfach die Leute leben.
Nach den Floating Islands ging es weiter nach Atamanta,
wo wir bei Gastfamilien logierten. Unsere Familie war sehr sympathisch und es
war nett mal eine andere Möglichkeit von Beherbergung zu erleben. Am Abend
gingen wir alle ins Mehrzweckzentrum der Stadt, wo extra fuer
uns Musik und Tanz statt fand. Wir durften dann mit
den Einheimischen einen speziellen Tanz tanzen, wobei man immer nur nach vorne
und hinten laueft und die Arme seitwärts nach vorne
und hinten schiebt (wie ein Zug). Ich tanzte vor allem mit Mädchen und auch
hier war es interessant zu beobachten, dass sich die Menschen beim Tanz, wie
auch beim Anstossen nie anschauen, da es ansonsten
falsch verstanden werden könnte. Weiter war eine interessante Sache, dass die
Knaben auf dieser Insel nach der Volljährigkeit einige Jahre hart arbeiten, um
dann auf die Insel zurückzukommen. Die schönsten und besten Mädels kriegt dann
der, der den groessten Radio vorweisen kann. Die
beliebsteten Marken sollen anscheinend von Sony und Panasonic sein. Wie
materialistisch!!! Aber eben, diese Kulturunterschiede sind ja dann das
Faszinierende auf einer Reise. Ein weiteres Highlight dieser Insel war
sicher auch der schönste Sternenhimmel, den ich je in meinem Leben gesehen
habe. Durch die Kombination aus Neumond, Höhe, klare Nacht und keine störenden
Lichtquellen konnten wir extrem viele Sterne sehen. Sogar die Milchstrasse mit
ihrem Schleier war gut sichtbar.
Am nächsten Tag
ging weiter auf die Insel Taquile, welche stark an
eine griechische Insel erinnert. Waere da nicht die
konservative Inselbevoelkerung, deren Hauptziel
ebenfalls die Heirat ist und denen es verboten ist, jemanden Auswärtigen zu eheligen.
Am Montag
werden wir voraussichtlich nach La Paz fahren. Wir hoffen, das
alles gut geht, und man die Grenze überqueren kann. Wegen Aufständen,
politischen Unruhen und Benzinproblemen ist zeitweise die Einreise über Land
unmöglich und man hört von allen Leuten unterschiedlichste Geschichten. Wir
werden sehen...
Ich schicke
euch liebe Grüsse und eine dicke Umarmung.
Nicole

Lago Titicaca mit der
Stadt Puno
[anden/head2.htm]
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[anden/menu1.htm] |
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While on a guided
tour of Machu Picchu and
the vicinity, I saw so many beautiful and different colored
orchids growing everywhere in this lush rainforested
area, along with
huge bromeliads that were in bloom. The fauna of this
area of
There are several
legends about the origins or the Inca and the emergence of Manco
Capac, who was the founder of the dynasty of princes of

To Learn More About the Ancient Incas of
use the Index below to Guide you
through this site...
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Hello, please note
this website was done as a school project after my trip to
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Unten sehen Sie das Bild im
Originalzusammenhang auf der Seite: www.shelales.com/
peru_photos1.htm |
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Anden
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1 |
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EINLEITUNG |
Anden, Gebirge in Südamerika,
das sich annähernd parallel zur Pazifikküste von Kap Hoorn bis fast nach Panamá erstreckt.
Die Gebirgskette ist circa
7 200 Kilometer lang, 200 bis 700 Kilometer breit und weist eine
durchschnittliche Höhe von etwa 3 700 Metern auf. Sie ist ein Teil
der sich bis nach Alaska erstreckenden Kordilleren.
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RÄUMLICHE GLIEDERUNG |
Die Anden sind keine einheitliche
Gebirgskette: Ausgehend von ihrem schmalen Südende in
Chile verzweigt sich das Gebirge immer wieder in mehrere Bergketten. In
Kolumbien und Venezuela spalten sich die Anden in drei separate Ketten (West-,
Zentral- und Ostkordillere), die sich im Süden
Kolumbiens im Nudo de Pasto
wieder vereinigen. Durch Ecuador verläuft das Gebirge in zwei Strängen, die
durch mehrere Nudos (Knoten) miteinander verbunden
sind. Auch durch Peru verlaufen die Anden in mehreren Ketten, die durch
Längstäler voneinander getrennt sind. Im Punablock in
den Zentralanden Boliviens erreicht der Gebirgszug seine größte Breite. Südlich
angrenzend läuft das Gebirge nun als einheitliche Kette in Feuerland aus, um
sich dann untermeerisch in der Antarktis
fortzusetzen. Entlang ihres gesamten Verlaufs erhebt sich die Bergkette
unmittelbar von der Pazifikküste; dem Hauptkamm an der Meeresküste ist dabei
eine niedrigere Küstenkordillere vorgelagert.
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3 |
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GEBIRGSBILDUNG UND
VULKANISMUS |
Die Hebung und Auffaltung
der Gesteine, die die Anden aufbauen, setzte während der Kreidezeit ein, als sich
entlang einer 6 700 Kilometer langen Subduktionszone
die Nazca-Platte unter die südamerikanische
Festlandplatte schob. Diese plattentektonischen Vorgänge in geologisch junger
Zeit dauern bis in die Gegenwart an, wovon verbreitete Vulkanausbrüche und häufige
Erdbeben zeugen. Im Zuge der Gebirgsbildung wurden die Anden im Verlauf der
vergangenen 20 Millionen Jahre um mehr als 1 500 Meter
angehoben.
In den Anden gibt es zahlreiche
Vulkane, unter denen vor allem die folgenden erwähnenswert sind: Tungurahua (5 033 Meter), Cotopaxi
(mit 5 897 Meter der höchste aktive Vulkan der Welt) und Chimborazo (6 310 Meter) in Ecuador; Nevado del Tolima
(5 616 Meter) in Kolumbien und Llullaillaco
(6 723 Meter) im Grenzbereich zwischen Argentinien und Chile. Weitere
hohe Gipfel sind der Ancohuma (6 388 Meter)
in Bolivien; der Huascarán (6 768 Meter) in
Peru und der Aconcagua (6 960 Meter) in
Argentinien. Dieser Gipfel ist der höchste Berg der amerikanischen Kontinente.
Die Bergketten umschließen Hochplateaus wie das von Quito (circa
3 000 Meter) und das des Titicacasees
(3 810 Meter).
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4 |
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KLIMA |
Das Klima der Anden reicht
vom passatischen Trockenklima im Norden des
Gebirgszuges über das immerfeuchte Äquatorialklima bis hin zum kühlgemäßigten Klima der subantarktischen Region. In den
zentralen Anden ist die Westseite wüstenhaft, die östliche Seite erhält dagegen
reichlich Niederschläge. Die Schneegrenze liegt am Südende Patagoniens bei etwa 1 200 Metern, in der
Trockenregion der zentralen Anden bis maximal 6 200 Metern und im
Bereich des Äquators bei circa 5 500 Metern. Seit etwa 1980
schrumpfen die kleineren Gletscher der Anden. Hauptursache dafür ist die
globale Erwärmung, hier speziell das dadurch verstärkte Klimaphänomen El Niño. Bis 2010 oder 2015 werden vermutlich die kleineren
Gletscher in den Anden verschwunden oder bis auf kleine Reste
zusammengeschrumpft sein.
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5 |
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ENTWÄSSERUNG |
Die in den Pazifischen
Ozean mündenden Flüsse sind kurz und nicht sehr wasserreich, da an Teilen der
Westseite des Gebirges nur wenig Regen fällt. Die Abflüsse in Richtung Osten
sind dagegen lang und werden von häufigen, ergiebigen Niederschlägen gespeist.
Sie münden entweder direkt in den Atlantischen Ozean oder sind Nebenflüsse
größerer Fließgewässer, vor allem des Amazonas oder des Paraná.
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6 |
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WIRTSCHAFT |
Unterhalb von 2 000 Metern
findet sich vielseitiger Anbau von wärmeliebenden Pflanzen,
vor allem von Zuckerrohr und Kaffee. Kartoffeln wachsen auf Höhen über
3 000 Metern, Hafer gedeiht auf der Hochebene des Titicacasees
in annähernd 4 000 Meter Höhe. Speziell im südlichen Bereich des
Hochgebirges spielt die Viehhaltung eine bedeutende Rolle. Zu den noch nicht
erschöpften mineralischen Rohstoffen der Anden zählen Erze, besonders Zinn (in
Bolivien), Kupfer (in Chile und Peru) sowie Blei (in Peru).
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7 |
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VERKEHR |
Alle Pässe über die nördlichen
Anden befinden sich auf großer Höhe und sind schwer zu überqueren. Der Pass
zwischen Arequipa und Puno in Peru liegt auf einer Höhe von
4 468 Metern, der Scheitelpunkt des ebenfalls in Peru gelegenen
Passes zwischen Lima und Cerro de Pasco verläuft in 4 804 Meter Höhe,
und der Uspallata-Pass zwischen Mendoza in
Argentinien und Santiago in Chile erreicht 3 900 Meter. Über einige
dieser Pässe wurden Eisenbahnlinien gebaut. So existiert eine Zugverbindung von
Mollendo nach Puno am Titicacasee.
Die zentrale Bahnverbindung in Peru, die Lima und La Oroya
verbindet, gilt als eine der bemerkenswertesten Eisenbahnkonstruktionen
weltweit (siehe Schmalspur-Eisenbahn).
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Other members of
the Ferrocarril Central Andino
("FCCA") consortium include Peruvian companies Juan Olaechea
and Company, Minas Buenaventura, and Cemento Andino. International shareholders
include The consortium began operations on
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All photographs are the property of RDC. Unauthorized duplication is prohibited.
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hier beginnt deine virtuelle reise nach südamerika clicke auf ein
eingefärbtes land. |
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