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THE BETTMANN ARCHIVE

Alexander von Humboldt

Er führte als Erster ökologische Landschaftsforschung durch und gilt als der Begründer der modernen Landeskunde. Auf sein Betreiben hin wurde ein weltweites Netz erdmagnetischer Beobachtungsstationen errichtet.

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 28. Juli 2004, 02:11, Neue Zürcher Zeitung

 

Kasten: Diplomatie und Wissenschaft

Tropensehnsucht und Forscherdrang

Humboldts Lateinamerika-Reise vor 200 Jahren

Vor fast genau 200 Jahren landete Alexander von Humboldt nach einer epochemachenden Forschungsreise nach Lateinamerika wieder in Europa. Die Erkenntnisse seiner Expedition hat er in den Jahren 1805 bis 1839 in 34 Bänden in französischer Sprache veröffentlicht. Mit ihnen begründete Humboldt die moderne Geographie.

 

 

 Am 3. August 1804 betrat Alexander von Humboldt in Bordeaux erstmals nach fünf Jahren wieder europäischen Boden und beendete damit eine Forschungsreise in die Tropen der Neuen Welt, die ihn weltberühmt machen sollte. Laut Humboldt hatten die Schilderungen der Südseeinseln in einem Bericht des Reiseschriftstellers Georg Forster den ersten Anstoss zu seiner «unvertilgbaren Sehnsucht nach der Tropengegend» gegeben. Forster hatte an der zweiten Weltumsegelung von James Cook 1772 bis 1775 teilgenommen. Dass sich Humboldt dann ausgerechnet Südamerika als Reiseziel aussuchte, mag damit zusammenhängen, dass ihn die Hochgebirge mit ihren Lebensräumen faszinierten. Die Anden galten als das höchste Gebirge der Welt.

Eine Leidenschaft für Messinstrumente

Humboldt hatte sich zum Ziel gesetzt, die Erde als Ganzes, als ein Zusammenspiel verschiedenster Vorgänge zu erforschen und zu beschreiben. Wie der Geograph und Historiker Hanno Beck 2003 in seinem Buch «Alexander von Humboldts amerikanische Reise» aufzeigt, war die Leitwissenschaft Humboldts die physikalische Geographie, die im Gegensatz zu heute auch den Menschen einschloss. Beck, der inzwischen im Ruhestand lebt und als bedeutender Humboldt- Forscher der Gegenwart gilt, hatte bis 1987 an der Universität Bonn einen Lehrstuhl für die Geschichte der Naturwissenschaften inne und war Leiter des Amtes für Forschung der Humboldt- Gesellschaft. Er setzt ein grosses Fragezeichen zur gängigen Vorstellung von Humboldt als dem Übervater aller Naturwissenschaften. Nach Beck ist Humboldt vielmehr der Begründer der Pflanzengeographie, ein Mitbegründer der Klimatologie, und er beschrieb auch bereits Formen der Erdoberfläche mit ersten Ansätzen zu ihrer Erklärung. Hierzu gehören die klassischen topographischen Profile, mit denen Humboldt 1799 Spanien und 1803 Mexiko darstellte. Er lieferte auch wichtige Ansätze für die Seen-, Fluss- und Meereskunde und die Tiergeographie. Auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Erscheinungen behandelte Humboldt und leitete die moderne Länderkunde mit Werken über Kuba und Mexiko ein. Als bedeutend gelten seine Leistungen zudem in der thematischen Kartographie. Humboldt hat den ersten geographisch-physikalischen Weltatlas geschaffen. Nach Beck stellt Humboldts Südamerika-Expedition den Übergang von den Entdeckungs- zu den Forschungsreisen und zugleich den Beginn der wissenschaftlichen Erdkunde dar.

Eine Erbschaft und lange Vorbereitungen

Humboldt hatte sich nach eigenen Aussagen sechs Jahre lang auf seine Forschungsreise nach Südamerika vorbereitet. Unter anderem pflegte er Kontakte zu namhaften Persönlichkeiten seiner Zeit, beispielsweise zu Goethe und Schiller. In Gesprächen mit Carl Ludwig Willdenow, dem Direktor des Botanischen Gartens in Berlin, entstand die Idee, eine Geographie der Pflanzen zu entwickeln. Humboldt war vernarrt in Messinstrumente; dank ständiger Übung war ihm deren Handhabung bei Antritt der Forschungsreise vertraut. Eines der wichtigeren Instrumente war das Barometer zur Bestimmung von Höhen.

1796 starb Humboldts Mutter und hinterliess ihm und seinem Bruder Wilhelm ein grosses Vermögen. Damit war für Humboldt der Weg frei, seine Ambitionen als Forscher auf eigene Rechnung zu verwirklichen. In Paris lernte er den Arzt und Botaniker Aimé Bonpland kennen. Dieser folgte seiner Einladung, ihn auf der Forschungsreise zu begleiten. In Madrid erhielten sie dann vom spanischen König Carlos IV. die Erlaubnis, Spanisch-Amerika zu bereisen.

Von der spanischen Stadt La Coruña aus, wo das Schiff am 5. Juni 1799 ablegte, ging die Fahrt nach Teneriffa. Hier bestiegen Humboldt und sein Begleiter den höchsten Berg der Insel, den Pico de Teide. Am 17. Juli 1799 betraten sie in Cumana in Venezuela erstmals den Boden Südamerikas. Ein gutes halbes Jahr später brachen sie mit einheimischen Führern zu Pferd und mit Maultieren, welche die Instrumente trugen, ins Hinterland und an den Orinoco auf. 700 Meilen wollten sie zurücklegen, zwei Drittel davon im Kanu. Missionare, Indios und Händler reagierten verständnislos. «Wie soll einer glauben, dass ihr euer Vaterland verlassen habt, um euch auf diesem Fluss von den Moskitos aufzehren zu lassen und Land zu vermessen, das euch nicht gehört!», hiess es. Auf dieser strapaziösen Reise sammelten die beiden Tausende von Pflanzen- und Gesteinsproben. Humboldt verortete die Flussgabelung des Casiquiare mit dem Orinoco im Gradnetz der Erde. Nach der Rückkehr an die venezolanische Küste und einem darauf folgenden mehrmonatigen Aufenthalt auf Kuba betraten die beiden im März 1801 erneut südamerikanischen Boden, dieses Mal in der Nähe der kolumbianischen Stadt Cartagena. Ein Schiff brachte sie in einer 53-tägigen Fahrt flussaufwärts in die Nähe von Bogotá. Von da ging die Reise weiter nach Quito, Ecuador, wo sie am 6. Januar 1802 eintrafen. In Kolumbien und Ecuador bestiegen sie ohne alpinistische Ausrüstung verschiedene Vulkane, unter anderen den Chimborazo (6310 Meter über Meer). 900 Meter unter dem Gipfel mussten sie schliesslich umkehren, weil, wie Humboldt schreibt, eine Art Talschlucht von etwa 400 Fuss Tiefe und 60 Fuss Breite sowie ein Wettersturz ihrem Unternehmen ein Ende setzten. Den südlichsten Punkt ihrer Expedition, die peruanische Hauptstadt Lima, erreichten sie am 23. Oktober 1802.

Der pflanzengeographische Ansatz

Zwei Monate später schifften sich Humboldt und Bonpland in Lima nach dem ecuadorianischen Küstenort Guayaquil ein. Humboldt erlebte hier das feuchtheisse tropische Klima der «Tierra caliente». Während des kurzen Aufenthaltes entwarf er erstmals sein Profil mit dem Titel «Geographie der Pflanzen nahe des Äquators. Naturgemälde der Anden und benachbarter Länder nach Beobachtungen und Messungen auf den Standorten 1799-1803». Damit beschrieb Humboldt als Erster wissenschaftlich den Übergang vom ewigen Sommer zum permanenten Winter in den Anden und hielt fest, wie sich die Vegetation entsprechend der Höhenstufe verändert. Humboldt übernahm die alltäglichen Begriffe der Spanier und bezeichnete die einzelnen Höhenstufen mit Tierra caliente, Tierra templada, Tierra fria, Tierra helada und Tierra nevada. Diese Ausdrücke umfassen mehr als eine Einteilung nach pflanzengeographischen Kriterien. Sie stehen für Gebirgs-Lebensräume, in welche die ganze Komplexität des Klimas, der Agrarnutzung, der Ausprägung der potenziellen Vegetation und die damit verbundene Gestaltung der Kulturlandschaft mit ihrer Bevölkerungsverteilung einfliessen.

Nach einem fünfwöchigen Aufenthalt reisten Humboldt und Bonpland nach dem mexikanischen Hafen Acapulco weiter, wo sie am 22. März 1803 an Land gingen. In Mexiko City studierte Humboldt das gewaltige Entwässerungssystem der Stadt, besuchte Bergwerke und fertigte Gutachten an. Vom Atlantikhafen Veracruz aus begaben sich er und sein Gefährte nach Kuba. Nach ihrem zweiten Aufenthalt auf der Zuckerinsel stiegen sie am 29. April 1804 an Bord eines amerikanischen Frachtschiffes. In den Vereinigten Staaten traf Humboldt amerikanische Wissenschafter und wurde von Präsident Thomas Jefferson empfangen. Die Heimreise traten die zwei Forscher einige Wochen später an Bord der «Favorite» an. Anfang August 1804 kamen sie in Frankreich an, zusammen mit 40 Kisten ihrer wissenschaftlichen Ausbeute. Diese setzte sich unter anderem aus Pflanzen, Gesteinen und Mineralien zusammen. Die amerikanische Forschungsreise, die mehr als fünf Jahre gedauert hatte, war zu Ende.

Rund drei Jahrzehnte lang hat Humboldt seine amerikanische Forschungsreise ausgewertet, den grössten Teil dieser Zeit verbrachte er in Paris. Sein 34-bändiges Reisewerk «Voyage aux Regions équinoxiales du Nouveau Continent» erschien zwischen 1806 und 1839. 12 Bände sind der Geographie gewidmet, 2 den Messungen, 18 der Botanik und 2 der Zoologie. Kernstück der Bände geographischen Inhalts ist die «Relation historique», die aus 3 Bänden und 2 Atlanten besteht und den eigentlichen Reisebericht enthält. Dieser deckt jedoch nur das erste Drittel der gesamten Forschungsreise ab, zeigt aber den Kern von Humboldts wissenschaftlichem Ansatz. Immer wieder unterbricht der Forscher die Routenschilderung. Diese verschwindet fast unter den Exkursen geographisch-physikalischen Inhalts und der Suche nach Analogien, Unterschieden und Zusammenhängen. Ähnlich präsentiert sich seine in deutscher Sprache verfasste Aufsatzsammlung «Ansichten der Natur», die 1807 erschien. In gewissem Sinne war das nicht nur die Geburtsstunde der modernen Geographie, sondern auch der Ökologie, wenn auch der Begriff erst 1866 vom deutschen Naturforscher Ernst Haeckel eingeführt worden ist.

 

 

 

Diplomatie und Wissenschaft

M. Le. Alexander von Humboldt war 1769 in eine reiche Adelsfamilie geboren worden und verbrachte seine Jugend in Berlin. Früh verlor er seinen Vater. Unterrichtet wurden er und sein Bruder von Hauslehrern. Seine Mutter zwang ihn, Kameralistik (Finanzwissenschaft) zu studieren. Dieses Studium schloss er aber nicht ab, sondern widmete sich bald an der Bergakademie Freiberg in Sachsen dem Bergbau. Von 1792 bis zum Tod seiner Mutter 1796 war er mit Erfolg im bergmännischen Staatsdienst Preussens tätig. Dann begann er mit den Vorbereitungen für seine grosse Reise.

Nach seiner Rückkehr aus Amerika arbeitete er vor allem an seinem 34-bändigen Reisewerk. Dies dauerte nicht zuletzt sehr lange, weil Humboldt gleichzeitig auch in diplomatischer Mission für Preussen tätig war. Von 1808 bis 1827 blieb Humboldt in Paris und brauchte den Rest seines Erbteils auf. Sein Traum einer Reise nach Asien, bei der er einen Vergleich zwischen dem Himalaja und den Anden anstellen wollte, ging wegen Widerständen der britischen Kolonialmacht nicht in Erfüllung. 1829 bereiste Humboldt jedoch mit einem Forscherteam im Auftrag des russischen Finanzministers achteinhalb Monate lang Russland.

Die letzten 30 Jahre bis zu seinem Tod 1859 verbrachte er in Berlin. Lange Jahre diente er dem König von Preussen, Friedrich Wilhelm III., als «diensttuender Kammerherr» und war dessen Berater und Reisebegleiter. In Berlin hielt er auch seine berühmten «Kosmos»-Vorlesungen über physikalische Geographie und veröffentlichte unter diesem Titel auch ein Buch. Dieses avancierte zum grössten wissenschaftlichen Bestseller der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Während dieser Zeit setzte sich Humboldt auch immer wieder für die Anerkennung der Wissenschaft und für junge Wissenschafter ein. Zeit seines Lebens hat er sich zudem gegen Sklaverei und Ausbeutung stark gemacht und sich kritisch zum Kolonialismus geäussert. Er setzte sich intensiv mit den Lebensbedingungen der Menschen und mit den Kulturen der Indianer Lateinamerikas auseinander. So erstaunt es nicht, dass er in Lateinamerika von Chile bis Mexiko als der wahre, wissenschaftliche Entdecker Amerikas gefeiert wird.

Hallo zusammen

Miami 18.08.04

Nach 3.5 Monaten in Suedamerika bin ich am Wochenende
in Richtung Miami geflogen. Es ist ein schoener
Abschluss fuer meine Reise, Freunde hier
wiederzutreffen. Das Wetter in Miami ist superfeucht
und warm und ich geniesse wieder die angenehmen
Vorteile unserer westlichen Welt, wie z.B. dass ich
ohne grosse Bedenken alle meine Papiere auf mir tragen
kann, oder auch dass ich jetzt nicht mehr die Exotin
bin und anders angeschaut werde.

 

Nicole und Ralph am Coco Walk  SB,Miami

 

Die letzten Wochen in Cuenca waren ebenfalls sehr
schoen. Nach einer gewissen Zeit hatte sich schon fast
ein kleiner Alltag entwickelt zwischen Schule, Lernen,
Sport und Freunde treffen. Es war ein wenig traurig
meine Gastfamilie zu verlassen, da sie mir doch schon
an das Herz gewachsen war. Um mir den Abschied etwas
leichter zu machen und weil der Praesident Ecuadors
einen Feiertag auf das Wochenende zur Foerderung des
Tourismus verschoben hatte (man stelle sich dies mal
in der Schweiz vor), bin ich mit meinen Freunden auf
dem Weg nach Quito noch nach Banos gefahren. Dies ist
ein schoener Tourismusort direkt an einem Vulkan
gelegen, in dem es viele sportliche Aktivitaeten zu
tun gibt. Wir hatten unseren Spass im Ausgang und in
den fruehen Morgenstunden in den Thermalbaedern; als
wir jedoch den Vulkan erklimmen wollten, regnete es in
Stroemen, sodass ich dann gleich nach Quito
weiterfuhr, von wo mein Flug ging. Anscheinend regnet
es in Banos praktisch nie, aber Caro und Martha vor
einigen Monaten und ich letzte Woche kamen in diesen
seltenen Genuss... 

Ab dem Samstag, 28. August werde ich wieder in der
Schweiz sein. Ziemlich bald werde ich mich wohl auf
die Jobsuche machen muessen. Fuer allfaellige heisse
Tipps bin ich euch dankbar.

Meine ganzen Reiseberichte mit erklaerenden
Texten und zukuenftigen Fotos sind uebrigens auf der
Webpage meines Vaters unter den Reiseberichten zu
sehen: http://www.ernstmaissen.ch/

 

http://earth-art.com/ecuador/links.htm

 

 


Strand von South Beach, Miami

 


Coconut Groove, Miami 

 


Aussicht auf Sunny Isles vom Trump Hotel aus gesehen,  SB, Miami 

 

 

 

Coming Soon!

I am in the process of creating a number of general maps of Ecuador.  for the most part, these will give you an idea of the region but I am sure that many of my visitors will find these maps helpful for projects and planning.  These maps are formatted to print on 8.5 x 11 inch paper by printing them from your browser .  I hope you enjoy them and keep an eye out here for more maps coming soon.

Map of South America

http://earth-art.com/ecuador/maps/sa.jpg

I made this map using data thankfully supplied by ESRI with the Software I use to make maps.  The map has the countries of South America and gives you a sense of the vegetation in each country.  The background image, the one that shows vegetation, was created using images taken of the earth taken by satellites.

Elevation Map of Ecuador

http://earth-art.com/ecuador/maps/elevation.jpg

This elevation map was created using data available from the USGS.  The dataset is called the GTOPO30 and it has a spatial resolution of approximately 1km.  Although it is only a broad representation of Ecuador's topography it does give you good idea of the terrain of Ecuador.  It is easy to see how quickly the Andes mountains rise from the Pacific coast and descend again to the Amazon basin.

 

Map of Region around Cinco Cerros

http://earth-art.com/ecuador/maps/5cerros.jpg

This map gives you an idea of the region surrounding the Cinco Cerros.  This area of natural beauty is highlighted in an article by Ricardo Nuñez from Guayaquil

 

 

 

interessanter Link zu Ecuador

Baños

One of my favorite places to visit in Ecuador is Baños. Baños is located in the Sierra between Quito and the jungle and a standard stopping point for those of you who might visit. Baños is something like a paradise for the wayward gringo. The rooms are cheap and the drinks cheaper but remember that you get what you pay for though. I spent weeks there and met dozens of interesting people from around the world. You can get a wonderful view of the whole town by hiking, riding (horses) or driving up above the town.

Baños is located beneath the towering volcano Tungurahua. If you are into climbing such things, you can get a guide and provisions in Baños. If you are headed towards the oriente, you can usually link up with other people who are looking for traveling partners.

There are lots of things to do in Baños. My favorite was horseback riding. Steve again, on horseback after our six hour ride through the volcano foothills surrounding Baños. There is much more to see and do though including the hot baths, mountain biking, sleeping, and hiking.

This waterfall outside of Baños is well worth the walk or ride but beware those brave enough to swim. The falls are glacier fed and we caught colds from our venture.

We called these "Wild Boars on a Leash." While hiking one day we came across what must be called a guard pig. Although we barely saw the thing we knew it meant business and to skip that trail. Hairy little things aren't they?!