Archiv des Autors: danielkappler

Gold und Euro

Gold und Euro (Juni 2005-06-03)

 

Prolog

Lange Zeit schien es der Dollar würde vom Euro „besiegt“

Allerdings gab es immer Aussenseiter, die dies bestritten.

Seit Januar steigt der Dollar wieder, trotz Irak und anderen Krisenregionen.

 

Stern Nr. 23 vom 2.6.05 liefert das Stichwort

Europa Frust

Arbeitslosigkeit

Hohe Preise

Haben wir uns am Euro verschluckt?

 

Siehe: Stoss gegen Euro – Stern Artikel

 

Zitate:
„Die Einheitswährung ist eine Wachstumsbremse für Deutschland“

Dieter Spettmann, ehemaliger Thyssen-Chef

 

„Die Einführung des Euro muss als eine der grössten wirtschaftlichen Fehlentscheidungen in Deutschland nach 1945 angesehen werden“

Peter Bohley: Finanzwissenschafter

 

Henrik Müller Sachbuchautor:

 

Sammlung der Wirtschaftsirrtümer

„Der Euro macht Europas Wirtschaft dynamischer“

Fazit: Die Einführung des Euro war ein politischer Entscheid.

Als Preis für die Einheit Deutschland zwischen Kohl und Mitterand beschlossen.


Lohndumping macht den Euro kaputt

VON WERNER VONTOBEL
01.04.2006 | 19:37:19

Fünf Jahre nach seiner Einführung ist der Euro praktisch kaputt. Schuld daran ist Deutschland, das die Länder des Euro-Raums mit seinem Lohndumping in eine tiefe Krise gestürzt hat.

Zwei Zahlen genügen, um das Problem zu illustrieren: In Deutschland sind die Lohnkosten pro produzierte Einheit seit 2002 um 1,6 Prozent gesunken. In Italien sind sie um 11 Prozent gestiegen. Italiens Produkte sind also im Vergleich zu den deutschen um 12,6 Prozent teurer geworden. Wie kann Italien unter diesen Umständen weiterhin mit Deutschland konkurrieren? Die Antwort lautet: Italien kann nicht. Deshalb hat das Land 2005 ein Leistungsbilanzdefizit von 21 Milliarden Dollar erlitten. Tendenz stark steigend. Deutschland hingegen weist einen Überschuss von 113 Milliarden aus. Tendenz ebenfalls stark steigend.

Professor Heiner Flassbeck, Chefökonom der UNCTAD, fasst diesen Befund wie folgt zusammen: «Die europäische Währungsunion ist praktisch gescheitert. Italien etwa kann seine Wettbewerbsfähigkeit nur durch eine jahrelange Deflation oder durch den Austritt aus dem Euroverbund zurückgewinnen. Letzteres ist die deutlich weniger schlechte Option.» Flassbeck muss es wissen. Er sass 1998/99 als Staatssekretär im deutschen Finanzministerium mit am Verhandlungstisch, als die Modalitäten der Währungsunion ausgearbeitet wurden.

Dazu Flassbeck: «Ich habe schon damals immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Währungsunion nur funktionieren kann, wenn sich die Preise in den Mitgliederländern langfristig nicht auseinander bewegen.» Doch genau das ist passiert. Wie selbst die Europäische Zentralbank kürzlich festgestellt hat, haben sich die Lohnkosten und damit die Preise bei den Mitgliedern des Euro-Raumes systematisch auseinander entwickelt.

Der Grund dafür liegt im Versuch einzelner Ländern, sich durch tiefe Löhne einen Vorteil im internationalen Standortwettbewerb zu verschaffen, um so mehr exportieren zu können. Deutschland hat dieses Lohndumping 1996 mit dem so genannten «Pakt für Beschäftigung» sogar zur offiziellen Doktrin erhoben.

Doch die Exportüberschüsse des einen sind die Defizite der andern. Zu den Verlierern gehören neben Italien und Frankreich auch Spanien, Griechenland und vor allem Portugal. Das Land schlitterte Ende 2001 in eine Rezession – die sich als Falle erweisen sollte. Gefangen in der Währungsunion konnte sich Portugal weder mit einer Abwertung noch mit Zinsensenkungen und auch nicht mit einem staatlichen Ankurbelungsprogramm wehren. Stattdessen verschrieben ihm die Ökonomen von der EU-Kommission ein Sparprogramm mit der Folge, dass Portugal in eine Dauerkrise mit ständig steigenden Budgetdefiziten geraten ist.

Dem Opfer Portugal bleibt der Trost, dass es dem Dumping-Täter Deutschland nicht besser gegangen ist. Gemessen an der Binnennachfrage hat Portugal die letzten fünf Jahre sogar besser überstanden: Plus 2,6 Prozent für Portugal, minus 1,6 Prozent für Deutschland. Was mit einer guten Wirtschaftspolitik möglich gewesen wäre, zeigt Grossbritannien, dessen Binnennachfrage seit 2001 um 15,5 Prozent gestiegen ist. Im Klartext heisst das, dass die Regierung in Berlin den deutschen Arbeitnehmern mit ihrer verfehlten Wirtschaftspolitik zwei Monatslöhne weggenommen hat.

Wie geht es weiter? Deutschland könnte mit einer Politik der (stark) steigenden Löhne sich selbst (und die übrigen Euro-Länder) am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen. Italien oder Portugal können entweder auf die deutsche Vernunft hoffen – oder die Währungsunion verlassen. Laut Flassbeck wäre das einfach: «Berlusconi muss bloss erklären, dass morgen ein Euro gegen 1000 Lira eingetauscht wird. Den Rest besorgt der Markt.»

In Brüssel sieht man es anders

Die Europäische Währungsunion ist ein Fiasko. Die Wachstumsraten im Euroraum waren in den letzten fünf Jahren nicht einmal halb so hoch wie in den übrigen Industriestaaten, die Beschäftigung nimmt ab, die Löhne sind unter Druck. Der Hauptgrund dafür liegt im Lohndumping mit dem Deutschland seine Exportindustrie schützen will.

Doch die Technokraten in Brüssel sehen das anders. Für sie wird Europa nicht durch Deutschlands Lohndumping bedroht. Sie sorgen sich vielmehr darüber, dass ausgerechnet das Tieflohn- und Tiefpreisland Deutschland mit seinen Staatsdefiziten Europas Inflation anheizen könnte. Um diese Gefahr abzuwenden, wollen sie Deutschland dazu zwingen, den Gürtel noch enger zu schnallen.

Auch die OECD in Paris, der Vatikan der Ökonomie, haut in dieselbe Kerbe. Im jüngsten OECD-Wirtschaftsbericht wird Deutschland ausdrücklich dafür gelobt, dass «die Arbeitszeitverlängerungen in einigen Branchen zu sinkenden Lohnstückkosten beigetragen» haben.

Inzwischen sind Deutschlands rekordtiefe Lohnstückkosten weiter damit beschäftigt, die übrigen Euro-Länder kaputt zu konkurrenzieren. Portugal ist jetzt schon ziemlich kaputt. Und wenn in Spanien demnächst der bisher grösste Immobilienboom zusammenbricht, wird auch dieses Land seine euro-bedingte Wettbewerbsunfähigkeit voll zu spüren bekommen.

EU – Schweiz

Bezirksschule Lachen
Computer und Telekommunikation im Mittelschulunterricht

Projektarbeit WS 98/99

Europäische Union und die Schweiz
Bilaterale Verhandlungen

Vorgehen und Ziel

Erarbeitung von Grundkenntnissen zur EU. Die Schüler und Schülerinnen sammeln Informationen mit Internet und Literatur.
Sie halten am Schluss ein Kurzreferat zu fünf ausgewählten Themen.

Beispiel einer Studienwoche zum Thema: Schweiz und EU

Beteiligte Fachschaften:
Geographie, Wirtschaft, Philosophie, Geschichte und Zeitgeschehen.

Ziel:
In Gruppenarbeiten (2-3 Studierende) Grundkenntnisse zum Thema EU erarbeiten. Informationen sammeln mit Literatur und Internet. Insbesondere den Umgang mit Hilfsprogrammen, Internet-Adressen und Server kennen lernen. Die Auswahl von geeigneten Homepages zum gewählten Thema finden. Abschliessend die erarbeiteten Informationen in einem Kurzreferat präsentieren.

Aufträge an die Schüler:
Bilde Gruppen zu 2- 3 Personen und wähle eines der folgenden Themen.

  • EU Beitritt aus der Sicht der Befürworter
  • EU Beitritt aus der Sicht der Gegner
  • Bilaterale Verträge aus der Sicht der Befürworter
  • Bilaterale Verträge aus der Sicht der Gegner
  • Die heimliche Annäherung an die EU

Tauscht in der Gruppe Euern Informationsstand zum gewählten Thema aus. Was wisst Ihr bereits? Habt Ihr bereits Recherchen gemacht? Falls ja, welche?

Sichtet Material aus den vorgegebenen www-Adressen zu Eurem Thema. Druckt das geeignete Material aus.

Erarbeitet zu Eurem Thema mit Hilfe des Materials eine Disposition, als Basis zu Eurem Vortrag. Ihr habt zwei Möglichkeiten: eine engagierte Position zu vertreten oder einen beschreibenden neutralen Standpunkt darzulegen. Zeigt bitte Eure Disposition dem Lehrer.

Erstellt den Vortrag mit einer Dauer von ca. l0 Minuten. Bei der Beurteilung werden wir auf die folgenden Kriterien achten:

  • Verständlichkeit
  • logischer Aufbau
  • Auftreten und Lebendigkeit

Für die Arbeit steht ein Zeitrahmen zur Verfügung. (siehe Programm und Arbeitsplan).

Programm und Arbeitsplan:

  1. Tag    Einführung und Standortbestimmung seitens Lehrer und Schüler. Anschliessend Referat zu Geographie und Wirtschaft der EU. Einteilung in Gruppen mit Hilfe eines Arbeitsblattes. Arbeiten und Recherchieren mit Internet und klassisch (vgl. Anhang).
  2. Tag    Exkursion nach Bern. Besuch des Bundeshauses. Anschliessend Referat und Diskussion mit Vertretern des Integrationsbureau.
  3. Tag    Referat des Philosophielehrers: Die drei Wurzeln der Europakultur mit anschliessender Diskussion. Weiterführung der Gruppenarbeiten. Vorbereitung der Grenzexkursion mit Videofilm.
  4. Tag    Grenzexkursion ins Klettgau. Empfang und Programm mit dem Grenzwachtkorps in Thayngen SH.
  5. Tag   Fertigstellen der Kurzreferate. Referate mit Bewertung. Schlussbesprechung: Fragen, Rückmeldungen

Anhang (Recherchieren):

Klassisch:
Unterlagen vom Integrationsbureau und AUNS, Bern

Kritische Internet-Adressen zu EU:

http://www.auns.ch/ (AUNS)

Doppellektion (Das Thema kann auch verkürzt behandelt werden)

1. Vorstellen und Zielgebung
2. Die bilateralen Verträge: Die sieben Freiheiten
3. Bildung von 2-er Gruppen
4. Arbeit nach Plan (siehe Beilage)
5. Kurzreferate der Gruppen (Erfahrungsaustausch)
6. Auswertung

Weitere Fragen zu dieser Studienwoche (gehalten an der Kantonsschule Pfäffikon SZ im Herbst 98) und zur Doppellektion (erprobt an der Kantonsschule Nuolen SZ im Januar 99) sind an folgende Adresse zu richten:

Ernst Maissen
Säge 4, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 10 24, e-mail: e.maissen@bluewin.ch
Bezirksschule Lachen

Altendorf-Lachen

Mit virtuellem Griffel in der Agglomeration Altendorf-Lachen

Prolog

In der Schweiz findet ein räumlich-wirtschaftlicher Konzentrationsprozess statt. Es gibt Regionen, die eine Metamorphose mitmachen. Dies bewirkt einen Bevölkerungsschub. Eine reiche öffentliche Hand gehört dazu, verbunden mit relativ tiefen Steuern.

Altendorf-Lachen, als Teil der Untermarch, stagnierte in den 90er Jahren. Eine Bautätigkeit fand nur durch öffentliche Gebäude und Einfamilienhäuser statt.

Während der Milleniumswende erfolgte ein richtiger Boom. Allerdings müsste dies innerhalb von Millionen -Zürich gesehen werden. Die Grenze dieses MZ verläuft durch die March.

Daneben gibt es in der Schweiz Gebiete die stagnieren. Erwähnt seien z.B. das Klettgau, der Steiner Zipfel, das Bündner Oberland und die Leventina. Es kann hier nicht auf die Gründe für die einzelnen Gebiete eingegangen werden .Sie liegen in jedem Fall ausserhalb der grossen Agglomerationen. Im Kapitel „virtueller Griffel“ werde ich zu raumrelevanten Ereignissen Stellung beziehen

l. Nutzungskonflikt in der Seezone Altendorf

Diese Zone ist wiederum Teil des Schutzgebietes Obersee. Die Nutzung ist beschränkt.
Die Zone ist leicht verletzlich und Im Sommer stark belastet.

Ein Augenschein beim Bahnhof Altendorf ergab, dass die Gäste der Seebadeanstalt und der Werft zu einem Drittel von auswärts kamen Es konnten Autos von der gesamten Ostschweiz gesichtet werden. Auch für Bündner ist das erwähnte Gebiet attraktiv.

2. Dokumente

Briefwechsel
Zeitungsartikel

Sonntagnachmittag ab 15 Uhr, Juli 2002

Herrn Steinegger Gemeindepräsident,

jeden Sommer dasselbe. Wiederum unmögliche Verhältnisse im Bereich See. Die Parkplatz-bewirtschaftung ist keine Lösung. Ich sehe absolut nicht ein, dass Auswärtige die Badi gratis besuchen können. Was will Altendorf damit bezwecken? Nehmen Sie einmal die Zeit, Herr Steinegger, und und beobachten Sie den Verkehrssalat.

Wahrscheinlich dauert die verfahrene Situation bis zum ersten schweren Unfall. Meine Frau hat bereits vergangenen Mittwochnachmittag die Polizei alarmiert. Es kam niemand.

Ihr Ernst Maissen

August 2002

Herr Steinegger, Gemeindepräsident,

meine seinerzeitige Intervention im Frühsommer hat wenig gebracht. Heute Sonntag ist wieder das so genannte Chaos. Jeder Autofahrer macht, was er will. Ich wurde seinerzeit im der March – Höfe Zeitung nicht richtig zitiert. Eine Stellungnahme nach Ende der Saison folgt. Ich bleibe bei meinem Standpunkt.

Der Gemeinderat nimmt einen rechtsfreien Raum in Kauf. Ich werde dagegen kämpfen.
Ich werde übrigens den ganzen internen Verkehr auf meine Homepage ernstmaissen.ch unter Schutzgebieten nehmen. (später eine eigene Subdomain genannt virtueller Griffel)

Ich habe wieder die Kantonspolizei gerufen. Die Polizei versprach zu kommen. Ich wiederhole’ Ich bin gegen einen Gratiseintritt in die Badi für Auswärtige.

Verschiedene Einwohner haben mir ihre Unterstützung zugesichert. Die Gemeinde kann dieses verlorene Geld nicht reichen Zürchern schenken.

Abgesehen sind ja die Steuern in Altendorf im Vergleich des Kantons SZ noch recht hoch und dürften bei der rasanten Bautätigkeit mit entsprechenden Infrastrukturfolgen nicht wesentlich sinken.

Es hat noch andere Punkte der Unordnung, die ich kritisieren muss. So wird der neue Fussweg am See heute von Scharen von Velofahrern benutzt. Dauernd fühle ich mich bedroht.

Ich verzichte auf eine Begehung und mache meine Spaziergänge an Orten, wo ich sicher bin. (Ich habe ein GA)

Ich habe mich auch aufgeregt, dass seit Monaten unterhalb der alten Post, das Trottoir vom Baugeschäft belegt ist.

Fussgänger haben keine Rechte. Ich könnte die Liste noch verlängern. Klar, ich habe Zeit, aber auch Energie um mich zu wehren.

Soeben war die Kantonspolizei da. Zur Orientierung: die Polizei war auch der Auffassung, es gebe keine rechtsfreien Räume, die der Gemeinderat nach MHZ postuliert hat.

Ihr Ernst Maissen


Parkplätze im April 2003

August 2002

geehrter Herr Gemeindepräsident,

in der Zwischenzeit war die Polizei da. Zuerst wurde per Megaphon ausgerufen, um den Leuten Gelegenheit zum Umparkieren zu geben.

Nachher wurden Bussen serienmässig verteilt, im Minimum Fr.120.00. Es waren nach meiner Einschätzung auch viele Besucher der Werft.

Was nun die Parkordnung betrifft. Sie wurde ja vom Gemeinderat gelobt. Ich kann mich auch in eigener Sache loben …. Was nützt eine Parkordnung wenn sie nur in der flauen Zeit nützt.
Dies hat mir die Polizei bestätigt. Wenigstens bekomme ich beim Kanton Recht. Ich werde wie gesagt, alles auf meine Homepage nehmen. Solche Auseinandersetzungen sprechen sich schnell herum. Ich bin natürlich mit der Darstellung inder March Höfe Zeitung ganz und gar nicht zufrieden gewesen und habe das Vertrauen verloren. Ich wusste aber auch nicht, dass ein entsprechender Artikel erschienen war. Ich habe von Ihnen ja damals auch keine Antwort erhalten. Sie wissen vielleicht, dass ich in meiner Lage unabhängig bin. Herr Keller, mein Nachbar, hat mich vor einigen Monaten gebeten zu intervenieren. Er könne nicht immer der Bölimann sein.

Ihr Ernst Maissen

siehe ernstmaissen.ch unter Schutzgebieten und die Auseinandersetzung mit der Gemeinde Freienbach. Beachten sie auch die Antwort der Fussgängerorganisation’

Sehr geehrter Herr Vercellone,

von einer Nachbarin wurde mir der Artikel leider verspätet abgegeben, der sich auf die Parkplatzprobleme am Bahnhof/Seeweg in Altendorf bezieht. Meine Nachbarin erkundigte sich, warum ich gegen die Parkordnung sei.

In der Zwischenzeit ist der Sommer vorbei und die Polizei hat auch Bussen eingesammelt.

Ich bin nicht gegen eine Parkordnung, aber sicher nicht für eine, die nur bei schwacher Belegung dient. Als neutrale Instanz hätten Sie erwähnen müssen, dass ich gegen eine Gratis – Badi für Auswärtige bin. So zahlt man auch in Lachen. In der Schweizer Woche wurden Badeplätze vorgestellt. Die meisten waren gebührenpflichtig.

Ich kenne Leute, die deswegen und wegen der Infrastruktur nach Altendorf kommen, wohlweislich mit dem Auto. Die Politik des Gemeinderates erhöht den Druck auf die Seezone. Beim gegenwärtigen Bevölkerungswachstum in der Agglo Lachen-Altendorf wird sich nächsten Sommer die Überbelegung noch verschärfen. Ich werde den gesamten Briefwechsel auf meine Homepage nehmen. So wird die Angelegenheit richtig wiedergegeben.

28.08.2002
Ihr Ernst Maissen

Sehr geehrter Herr Maissen

Es tut mir leid, wenn Sie sich durch Ihre Berichterstattung nicht korrekt zitiert sehen. Das war nicht meine Absicht. Das Problem mit dem Gratis-Eintritt für Auswärtige habe ich in dieser Frage der Parkordnung als nicht unbedingt relevant betrachtet (und auch zu ihrem Schutz gegen Diskriminierungsvorwürfe weggelassen.)
28-08-02

Mit herzlichem Gruss
R. Vercellone

Lieber Herr Vercellone,

besten Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Ja es ist richtig, wie schnell der Vorwurf der Diskriminierung in allen Bereichen der Gesellschaft auftaucht. Ich werde nun ein Unterkapitel zum Problemkreis Agglo Lachen-Altendorf schreiben und auf meine Homepage ernstmaissen.ch nehmen.

28.08.2002
Ernst Maissen


Über den Umgang mit Hochwassern

Juni und Juli 2003 hatten wir in der Säge 2 und 4 insgesamt achtmal Hochwasser mit Überflutung der Keller. Am Schluss stellte sich heraus, dass Überläufe des sogenannten Meteorwassers verstopft waren. Hilfreich war in diesem Zusammenhang Herr Mächler von der ARA Untermarch, der für das Abwasser verantwortlich ist. Meteorwasser ist privat. Pläne für das System, waren den Besitzern der Liegenschaft vor langer Zeit beim Bau ausgehändigt worden. Da konnte auch Gemeindepräsident Steinegger nicht sofort helfen. Er ist auch technisch für das Abwasser verantwortlich. Herr Steinegger will nun in seiner Doppelfunktion mit entsprechenden Nachbarn über die Wartung sprechen.
5.08.2003


Juni und Juli 2003 mussten nach Wassereinbrüchen Akten und Bücher an der Sonne getrocknet werden

Die Agglomeration Lachen-Altendorf im Zahlenspiegel 2002

Als pdf Dokument ist der von der KB Schwyz herausgegebene Zahlenspiegel in die Homepage aufgenommen worden.

Einwohnerstatistik
Altendorf ist eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden des Kantons Schwyz.
Es steht noch reichlich Land zum Einzonen zur Verfügung. In diesem Licht ist die Überdeckung der Autobahn fragwürdig. Allerdings kann das Werk als Wiedergutmachung betrachtet werden.
Lachen ist klein an Fläche und stagnierte wirtschaftlich in den letzten zehn Jahren.
Es könnte sehr wohl sein, dass in Zukunft Altendorf bevölkerungsmässig bedeutender wird.

Steuerkraft
Beide Gemeinden liegen im selben Zahlenbereich. Vor zehn Jahren war Lachen die steuerstärkste Gemeinde des Kantons Schwyz. Heute liegen die drei Höfner Gemeinden unerreichbar vorne.

Wirtschaft
Altendorf hat sich in den letzten zwanzig Jahren von einer Arbeiter-Bauerngemeinde zu einem „Vorort“ von Zürich verwandelt. In Lachen war die Industrie früher stark vertreten. Eine Umschichtung hat stattgefunden. Es ist aber eine gewisse Stagnation zu verzeichnen. Teilweise mag dies an den Verkehrsverhältnissen liegen. Es spielt auch die Zusammensetzung der Einwohnerschaft eine Rolle.

Agglomeration Lachen und Altendorf

Nachbargebiete Höfe und Wangen/Nuolen
Die gesamte Gegend zeichnet sich durch eine grosse Bautätigkeit aus. Es findet ein ständiger Zuzug statt. Investoren haben den Immobiliensektor schon lange als interessanten Bereich erkannt. Die Agglomeration Höfe bis Siebnen gehört zu den schnell wachsenden Regionen der Schweiz.

Allerdings scheint z.B. in Nuolen eine gewisse Sättigung erreicht zu sein.

Ursache könnten die hohen Verkaufspreise, oder der konjunkturelle Abschwung sowie die dezentrale Lage sein. Der Steuerfuss in Wangen/Nuolen ist für den oberen Mittelstand zu wenig attraktiv.

Für ältere Leute fehlt die Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Es hat keinen Arzt in Nuolen.

Familien suchen preisgünstige Häuser, die man jetzt nur noch in der Obermarch findet.

http://www.krage.ch/

Mit spitzem virtuellen Griffel …

Steuerflucht im Steuerparadies

Siehe auch pdf Datei zu Statistik Kt. Schwyz

Auf dem ersten Blick ein Paradox. Im Suchdienst www.google.ch ist es leicht darüber Angaben zu finden.

Welche Motive führen zur Wohnsitznahme

  • Arbeitsplatz und Unternehmung
  • Wohnsituation und persönliche Umstände
  • Freiheitsgrade und Zentralitäten

Für einen Durchschnittsteuerzahler mit einer Einschätzung von steuerbarem Einkommen von Fr. 50’000 und tiefem Vermögen, spielt dies eine untergeordnete Rolle.

Eine Steuerflucht kann bei Selbstständigerwerbenden interessant sein.

In der Seezone Altendorf gibt es mehrere Beispiele von Steuerflucht. Unternehmer S. flüchtete Richtung Südosteuropa.

M. nach Italien. Erben V. haben nie bei sich gewohnt, sondern bei der V. Immobilien AG.
Eine für den Fiskus nachteilige Möglichkeit ist der Aufenthalt bis 90 Tage ohne Steuersitznahme. (direkte Bundessteuer)

Kapital ist scheu wie das Reh. Unternehmer denken anders als Intellektuelle, wie Lehrer und Sozialarbeiter. Es braucht schon viel, bis diese Kategorie Steuerflucht begeht Dies ist ja auch nur nach der Pensionierung möglich. Es kommen dann auch Gewohnheiten zum Tragen und das solidarische Denken.

II. Nutzungsprobleme in den Kernzonen von Altendorf und Lachen
Vor etwa fünf Jahren war das Zentrum von Altendorf auf dem Weg der Verslumung.
Die Kreuzung im Zentrum sollte saniert werden und es bestand praktisch ein Baustoff.
In der Zwischenzeit wurde das Bauverbot ohne Sanierung aufgehoben. In der Kernzone hat sich die Situation schnell geändert. Es sind Neubauten entstanden mit Zentrumsfunktionen.
Weitere Projekte sind in Ausführung und Planung. Zu den Slumobjekten gehört auch der Breitenhof, der mehr und mehr verwahrloste. Das Gebäude steht unter Deckmalschutz. Eine Zimmerdecke ist wertvoll. Zweimal haben die Stimmbürger eine kostspielige Renovation verworfen. Ein weiterer noch teurer Antrag ist jetzt mit einem Zufallsmehr angenommen worden.
Eine gezielte Kampagne mittels Leserbriefen hat dies erreicht. Es ist ja gleichgültig, wer die teure Renovation bezahlt. Es gibt noch einige wohlhabende Steuerzahler, die ja sicher bleiben werden.
Die Gemeinde spart schon.Es ist dies beim Bahnhof WC, dessen Renovation vom damaligen Gemeinderat abgelehnt wurde vor allem aus Kostengründen. Das WC ist geschlossen.
Es hat keinen Sinn über die Struktur des Altendörfler Filzes zu diskutieren. Es wären ja Annahmen und Mutmassungen. Der Steuermarkt wird es aber garantiert richten In der Kernzone Lachen hat sich Ähnliches in den letzten 10 Jahren ereignet. Steht man am Bahnhofplatz, so fällt die Ruine einer ehemaligen Möbelfabrik auf. Eine Besucherin aus Moskau fragte mich schon vor einigen Jahren, ob dies ein Bombenkrater aus dem 2.Weltkrieg sei. Beim Sagenriet sieht es in der Zwischenzeit besser aus. Was nun das Dorfzentrum betrifft, so fällt vor allem die Parkmisere auf. Um wildes Parkieren zu verhindern, wurden gigantische Sperrungen errichtet. Jetzt wird durch den Financier und Unternehmer Mächler eine Gesamtlösung erstrebt mit einem Mix von Einkaufszentren und Kleinunternehmen und schon regt sich beim Gewerbe Opposition.
Sollte das Projekt zeitlich blockiert werden, so werden die Einkäufe ausserhalb erfolgen.
Lachen hat zwar immer noch wichtige Zentrumsfunktionen aus der Vergangenheit retten können und der Bahnhof liegt nahe beim Dorfkern.

Gewaltentrennung
Eine wichtige Errungenschaft der französischen Revolution ist die Gewaltentrennung. d.h. Exekutive, Legislative, Juriskative sind eindeutig getrennt. Die gilt aber bis heute nicht für Altendorf.Schon vor einigen Jahren hat dies meine Frau M.Th.Maissen schmerzlich erfahren.
Eine oppositionelle Liste für den kantonalen Kirchenrat stellte M.Th. Maissen mit zwei anderen Kandidaten auf. Die offizielle Liste war diejenige des Kirchenrates. Es wurden auch die offiziellen Kandidaten gewählt, von denen man seither nichts mehr hörte. So überrascht es nicht, dass der Altendörfler Gemeinderat diese Politik übernommen hat. Der vom Volk gewählte Gemeinde-präsident ist gleichzeitig technischer Angestellter bei der Gemeinde. Es mag dies in der Praxis auch Vorteile haben. Die Gewaltentrennung geht aber vor. Hier staunt der Autor über die fehlende Reaktion des Gemeindeinspektorates, das wiederum dem Justizdepartement unterstellt ist. Es wird nicht zahlreiche Gemeinden in der Schweiz geben mit diesen Missständen. Altendorf muss noch lange wachsen, bis es sich einen vollamtlichen Präsidenten leisten kann. Für Leute mit weniger guten Sprachkenntnissen. Legislative = Gesetzgebend; Juriskative = richtend; Exekutive = Ausführende Behörde

Begegnungen der dritten Art

Unter Begegnungen der dritten Art versteht der Autor unangenehme und schwer haftende Erlebnisse, besonders persönliche nonverbale und verbale Konfrontationen.

Prolog

Vor Jahren schon in einem Zeitraum von ungestümer Entwicklung in Altendorf, die den ländlichen Charakter durch Siedlungsausuferung zerstören konnte, habe ich die Entwicklung angeprangert, indem ich die entsprechende führende politische Parteigruppierung in einem Leserbrief nannte.
Nach aussen geschah vorläufig nichts. Drei Monate später hat ein Sprecher der Partei mich frontal angegriffen, indem darauf hingewiesen wurde, dass mir die Berechtigung dazu fehle, da ich selbst an einem der schönsten Orte lebe. Ich habe dann keine Kontroverse eröffnet, sondern dem Präsidenten persönlich geschrieben, mit dem Hinweis, dass der einzelne durch Unabhängigkeit an Stärke gewinnen kann. Jahre später habe ich erfahren, dass der sich angegriffen gefühlte Politiker, notabene kein Akademiker, aber doch mächtige sogenannte Prinz E,. bei meinen Vorgesetzten direkt interveniert hatte und dass das Ganze hätte schief herauskommen können.
Im Rückblick finde ich, dass die damalige Kritik harmlos war, aber die Repression war unmenschlich

Dritte Art

In der Zwischenzeit erleben wir wieder eine stürmische Wachstumsphase nach den rezessiven 90er Jahren. Das Autobahndach ist gebaut. Es werden viele Neuzuzüger kommen. Es gibt sicher Gründe für den Bau der Autobahnüberdachung. Es muss aber festgehalten werden, dass schon damals Befürworter der Schneise da waren. Nach Aussagen von Einheimischen haben die Landbesitzer ihr Land gerne verkauft. Es gibt nun beim Bau Gewinner und Verlierer. Verlierer sind sicher allgemein Einwohner, die abseits der Autobahn wohnen. Sie bezahlen an die Kosten und Wachstumsfolgen. Gewinner sind etliche auszumachen, so Landverkäufer wie ein pensionierter Lehrer namens Z, der aus dem Erlös des aufgewerteten an der Autobahn liegenden Landes die schönste Seeliegenschaft gebaut hat. Der Autor dieser Zeilen hatte zusammen mit seiner Frau eine Begegnung der dritten Art vor der sich im Bau befindlichen Liegenschaft. Der stolze neue Bauherr hat uns mit rüden Worten weggewiesen. Wohlverstanden waren wir nur in der Nähe der Villa. Solls ihm gut bekommen?

Erst im Februar 2013 erfahren wir über die Klartext-Zeitung von Irene Herzog-Feusi, dass der Bauherr illegal ins Naturschutzgebiet hinein gebaut hat mit Tolerierung der Gemeinde. Beim neuen Zonenplan soll dann die Illegalität korrigiert werden durch zusätzliche Einzonung.

Beim zufälligen Zusammentreffen mit dem Alt-Politiker und Neubänkler Prinz E. die nach englischen Begriffen nur mit „bad waves“ beschrieben werden kann, ist mir dies alles hochgestiegen. Ich habe knapp gegrüsst und keine Antwort erhalten, obwohl ich ja sein Kunde bin. Offensichtlich geht es der Bank so gut, dass Freundlichkeit nicht notwendig ist. Hoffen wir, dass diese Bank nicht das gleiche Schickschal wie ihre Schwestern in diversen Kantonen erleidet und wie üblich in der Schweiz der Steuerzahler die Zeche bezahlen muss.

Von der Bauern-Arbeitergemeinde auch Pfnüselküste genannt, zur Diamantküste Residenzen für Neubürger.


Prolog

Vergangenen November hatte ich einen Unfall im Foyer der neuen Kantonsschule Frauenfeld.
Das linke Schulterblatt war gebrochen. Gleichzeitung wurden Muskelzerrungen auf der rechten Körperseite festgestellt, die teilweise von einem Sturz im Oktober 1999 herrührten.
Eine Bestandesaufnahme im Spital Lachen ergab, dass der Bruch nicht verschoben war. Mittels Physiotherapie bei Herrn Maane in Lachen sollte der Arm wieder beweglich gemacht waren. Zehn Tage nach dem Unfall ging es auf Kreuzfahrt in die Karibik. Unterstützend zur Physiotherapie liess ich mich in Altendorf speziell auf der linken Seite behandeln. Diese Therapie dauert noch.
Ich verdanke meiner Therapeutin, Frau Fabienne Lüönd, eine wesentliche Besserung der Körperhaltung.