Sinai 1 - Sinai 2


 

 

Von der Schweiz nach Aegypten
 

 

http://www.uni-stuttgart.de/bio/zoologie/
sinai01/sinaihalbinsel/sinaihalbinselframes.html

 

 

Prolog

Seit 6 Jahren verbringen meine Frau und ich die Herbstferien in der Sinai, genau genommen in Sharm el Sheikh.
Hier haben wir durch Zufall Coral Bay kennen gelernt, wo wir ein Time Sharing erworben haben.

 

Bild: Sonnenaufgang
im Domina Club,
Coral Bay Oktober 2003
Im Hintergrund die Strasse von Tiran

 

Die Aufnahme ist vom Balkon des Appartements gemacht, das heisst ungefähr zwanzig Meter über dem Strand, der zu einer Klippe führt.

 

Dieses Jahr lernten wir Frau Gaby Gruenig kennen. Sie leitet das Hotel Prestige, ein neues Fünfstern Hotel im Domina Hotel Komplex. Ihr sei dieses Subdomain gewidmet.

 

Frau Gaby Gruenig  arbeitet seit bald acht Jahren in der Sinai. Sie leitete ein Hotel in Dahab und Nama Bay. Seit 2003 hat sie die Leitung des Prestige übernommen. Frau Gruenig hat zwei Krisen in Aegypten überstanden. Es handelt sich um Luxor und den 11. September 2001, die jedes Mal zu Zusammenbrüchen führten.

 

Brief von Gaby Gruenig

 

Sehr geehrter Herr und Frau Maissen

vielen Dank fuer Ihre mails und Photos, die sind wirklich toll! Weniger toll finde ich natuerlich die Schilderungen von Frau Maissen bezugelich der Heimreise ,das ist ja wirklich aergerlich! Von unserer Seite haben wir aber eine gute Nachricht und Ihr Seidenbademantel wurde am Abreisetag gefunden und war im Fundsachenschrank. Habe mich bereits mit dem Verantwortlichen in Verbindung gesetzt und werde ihn mit den naechsten CH- Gaesten nachschicken. (Abreise 26.11.03) Bitte senden Sie mir doch Ihre vollstaendige Adresse. Haben Sie Herr Barzotto mittlerweilen aufgesucht? Hoffe Sie haben kraeftig fuers Prestige geschwaermt, damit sie auch einen Vertrag mit uns unterschreiben wollen...

War die letzten 3 Tage mit meinem Mann in der Wueste und mein Schreibtisch gleicht einem Schlachtfeld. Verabschiede mich deshalb und sende liebe Gruesse

 

Gaby Gruenig
Domina Prestige Hotel Manager
P.O. Box: 46619 Marsa El Dekhela,
Sharm el Sheikh
South Sinai, Egypt.
Tel/Fax  : +20  69  601  610   EXT: 310
www.domina.it
www.dominahotelsresorts.com
Domina Prestige Hotel Opening 2003
 


Frau Gaby Gruenig


In der Loggia mit Maissens und Frau Gruenig


In Uschis Bazar (auch eine Schweizerin)
 


Am Pool im Hotel Prestige

Chef de Service des Hotel Prestige präsentiert Hochzeitskuchen E. und M.Th. Maissen
33 Jahre später

 

Sinai-Halbinsel

 

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EINLEITUNG

Sinai-Halbinsel, Halbinsel im Nordosten von Ägypten, am nördlichen Ende des Roten Meeres.

Die 58 824 Quadratkilometer große Region ist vom afrikanischen Kontinent durch den Golf von Suez und den Suezkanal getrennt. Im Südosten trennt der Golf von Akaba die Sinai-Halbinsel von der Arabischen Halbinsel. Im Osten grenzt die Sinai-Halbinsel an Israel, im Norden an das Mittelmeer.

2

 

LAND

Fast der gesamte nördliche Teil der Halbinsel ist aus Sand- und Kalkstein aufgebautes Tafelland, das von der nördlichen Küstenebene nach Süden ansteigt. In den von Kalkstein bedeckten Gebieten treten verbreitet Karsterscheinungen auf. Die Region südlich dieses Tafellandes wird vom Sinai-Gebirge eingenommen. Dieses vorwiegend aus Graniten, Gneisen und metamorphen Schiefern aufgebaute Gebirge erreicht im Jabal Katherina (arabisch Gebel Katherîna) mit 2 637 Metern seine größte Höhe. Sein Nebengipfel, der 2 285 Meter hohe Berg Sinai (arabisch Gebel Musa), wird als der Berg angesehen, wo dem Alten Testament zufolge Moses von Jahwe die Tafeln mit den Zehn Geboten empfing.

Während die Küstengebiete und die höheren Lagen Niederschläge erhalten, herrschen in weiten Teilen des Inneren wüstenhafte Bedingungen. Die episodischen Regenfälle können jedoch überaus intensiv sein, so dass sich die Wadis im Gebirge schnell in Sturzbäche verwandeln können. Die Entwässerung der Halbinsel erfolgt durch das System des Wadi el Arish.

Während an der Küste des Mittelmeeres mediterrane Vegetation gedeiht, konzentriert sich der Pflanzenbewuchs in weiten Teilen des Landesinneren auf typische Oasenpflanzen wie etwa Dattelpalmen und Zitrusfrüchte und außerhalb der Oasen häufig auf trockenheitsresistente Kräuter und Sträucher. Im südlichen Teil der Sinai-Halbinsel sind an der Küste am Roten Meer Mangroven verbreitet; an den Mündungen der Wadis wachsen vereinzelt auch Akazien. An der Südspitze der Halbinsel wurde 1988 der Nationalpark Ras Muhammad eingerichtet.

3

 

BEVÖLKERUNG

Die Einwohnerzahl der Sinai-Halbinsel liegt bei etwa 200 000. Neben den Küstenregionen sind auch die Oasen im Gebirge ständig bewohnt. In weiten Teilen des Landesinneren sind die Bedingungen für eine permanente Besiedelung zu unwirtlich. Nur wenige Bewohner führen noch eine nomadische Lebensweise, die meisten Beduinen sind mittlerweile sesshaft geworden.

4

 

WIRTSCHAFT

Wirtschaftliche Bedeutung hat neben dem Fremdenverkehr auch der Bergbau. Wichtigste Förderprodukte sind Erdöl und Manganerz, deren Vorkommen sich überwiegend an der Küste des Roten Meeres befinden. Der früher einträgliche Abbau von Eisenerz, Steinkohle und Türkis wurde an vielen Stellen aus Rentabilitätsgründen bzw. wegen weitgehender Erschöpfung der Lagerstätten eingestellt. Durch den 1980 eröffneten Straßentunnel unter dem Suezkanal besteht eine effiziente Verkehrsverbindung zwischen der Halbinsel und dem übrigen Ägypten.

5

 

GESCHICHTE

Zahlreiche ägyptische Inschriften, die aus der Zeit von etwa 3400 bis 1000 v. Chr. stammen, wurden auf der Sinai-Halbinsel gefunden. Am Fuße des Sinai steht das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster, das vermutlich im 3. oder 4. Jahrhundert gegründet wurde. Im Chor hinter der Basilika befindet sich die Kapelle des Brennenden Dornbusches; sie wurde an der Stelle des Dornbusches errichtet, an dem sich Jahwe Moses gegenüber als Gott Israels offenbarte. 1844 wurde im Katharinenkloster der Codex Sinaiticus gefunden, eine Pergamenthandschrift aus dem 4. Jahrhundert. Im Juni 2002 wurde die Anlage von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Kloster und der Berg Sinai sind bedeutende Pilgerziele.

Im Rahmen des Nahostkonflikts war die Sinai-Halbinsel zwischen Oktober 1956 und März 1957 von israelischen Truppen und anschließend bis Mai 1967 von Truppen der Vereinten Nationen besetzt. Im Lauf des Sechstagekrieges vom Juni 1967 stießen erneut israelische Streitkräfte in die Sinai-Halbinsel vor, die zu Beginn des Jom-Kippur-Krieges im Oktober 1973 von ägyptischen Truppen zwischenzeitlich verdrängt werden konnten. Nach Abschluss des 1979 unterzeichneten israelisch-ägyptischen Friedensvertrags zog sich Israel von der Sinai-Halbinsel wieder zurück und überließ sie Ägypten. Dadurch fand der mehr als 30 Jahre dauernde Kriegszustand zwischen beiden Ländern ein Ende. Für die von Israel während der Besatzungszeit entwickelte Infrastruktur zahlte Ägypten erhebliche Ausgleichszahlungen. Bis 1982 war der in Etappen stattfindende Abzug der israelischen Streitkräfte erfolgt.

Seither gehört die Halbinsel zu den Gebieten Ägyptens, für deren Entwicklung besonders intensive Anstrengungen unternommen werden. Zur gezielteren Planung wurde das Gebiet verwaltungsmäßig in zwei Gouvernorate eingeteilt, Nord-Sinai mit der Hauptstadt El Arish und Süd-Sinai mit El Tur als Verwaltungszentrum. Während im Norden der Agrarsektor im Zentrum der Förderung steht, konzentrieren sich die Bemühungen im Süden auf den Fremdenverkehr. Die ägyptische Regierung verfolgt dabei auch das Ziel, möglichst viele Bewohner anderer Landesteile zur Umsiedlung auf die Halbinsel zu bewegen, um den Bevölkerungsdruck z. B. im Nildelta zu lindern und die Versorgung der ägyptischen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu verbessern. Ein von den Vereinten Nationen gefördertes Projekt zielt etwa auf die Sesshaftmachung der Beduinen, durch Unterstützung beim Bau von Häusern und Brunnen.

Vor allem entlang der Mittelmeerküste zwischen Port Said und El Arish sollen weite Flächen agrarisch nutzbar gemacht werden. Zu einer wesentlichen Einnahmequelle des Landes hat sich mittlerweile der Bade- und Tauchtourismus an der Küste des Golf von Akaba und des Golf von Suez entwickelt. Sharm el Sheikh an der Südspitze der Sinai-Halbinsel wurde zu einem bedeutenden Touristenzentrum ausgebaut, dessen Flughafen von mehreren internationalen Fluglinien erreicht wird. Neben den überaus reizvollen Wüstenlandschaften, den Korallenriffen und den feinsandigen Stränden zieht hier vor allem das ganzjährig warme Klima zahlreiche Urlauber an. Die Badeorte entlang der östlichen Küste verzeichnen auch hohe Besucherzahlen aus Israel.


Verfasst von:
Gerhard Bruschke

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Rückkehr in die Schweiz mit unangenehmer Überraschung

Seit sechs Jahren verbringen wir unsere Herbstferien in Coral Bay. Unser Timesharing ist auf eine Woche beschränkt. Bis jetzt stand die Schularbeit einer Verlängerung im Weg. Zweimal konnten wir ab Zürich fliegen. Unser Timesharing beginnt jeweils Sonntag und endet Sonntag

Es gibt an diesem Wochentag keine Domestic Flights von Zürich nach Sharm. Unser Reisebüro in Lachen konnte nur Flüge ab Genf und Malpensa anbieten.

Abgesehen von grossen Verspätungen sind keine besonderen Ereignisse zu melden. Wir haben jeweils im Parkhaus Ciglione bei Malpensa unseren Wagen stationiert. Heuer das dritte Mal. Jetzt (2003) aber wurden wir bestohlen. Der Vorfall ist in einem Leserbrief an die Tessinerzeitung dokumentiert


Redaktion Ernst Maissen
 

Tessinerzeitung Saege 4

6601 Locarno 1 8852 Altendorf

e-mail e.maissen@bluewin.ch


Betrifft: Mafiöse Vorgänge im Parkhaus Ciglione bei Malpensa, Sonntag, 12.10.03

Sehr geehrte Damen und Herren

Seit Jahren bin ich Abonnement der Tessiner Zeitung und sehr zufrieden. Ich hoffe, dass Sie mir nun in einer bösen Angelegenheit helfen können. Ausgangslage sind unsere mangelhaften Italienischkenntnisse.

 

Zum dritten Mal benutzten wir das Parkhaus Ciglione bei Malpensa zum Parkieren unseres Wagens, für einen Flug nach Aegypten.
Wir glaubten bis jetzt sicher zu sein. Wir waren im Wagen vier Personen. Eine Teilnehmerin hat uns kurzfristig ihr Ticket bar bezahlt. Wir müssen jeweils die Schlüssel für den Wagen abgeben, wie in einem Hotel.

Bei der Rückkehr war der Wagen offen mit den Schlüssel. Beim Kontrollieren des verschlossenen Handschuhfaches ist uns eine „neue Ordnung“ aufgefallen. Das noch verschlossene Couvert war leer. Dasselbe war auch beim Portemonnaie. Insgesamt fehlten ungefähr 1300 Franken.

Wir „dummen Kuhschweizer“ lieferten also den Dieben gleichzeitig den „Tresorschlüssel“ aus. Der anwesende Chef lehnte jede Verantwortung ab. Beim Eingang war auch ein Anschlag , der den Haftungausschluss darlegte, leider nur auf Italienisch.
Fahrausweise, Kreditkarten wurden nicht gestohlen. Es war daher kaum möglich die Polizei zu alarmieren.

Zusammenfassend: Wir glauben, dass die Firma fahrlässig gehandelt hat. Der Wagen musste nicht aufgebrochen werden.

Wir haben eine Gepäckversicherung. Die Versicherung wird kaum bezahlen.

In Erwartung einer Antwort Danke im Voraus
 

Ihr Ernst Maissen


Beilage Prospket Parking Ciglione

www.ciglioneparking.it

 

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Auf den Spuren der Christen

Wir haben zweimal das Sinaikloster besucht. Leider konnten wir nie herausfinden, wo die örtliche Christengemeinde
in Sharm ihre Adresse hat. Erst Frau Gruenig hat uns weiter geholfen.

Die Kopten gehören zu den Urchristen. In Sharm ist die koptisch-orthoxode Richtung vertreten.
Diese Kirche hat auch Gemeinden in der Schweiz, unter anderem in Zürich.

http://www.coptic-churches.ch

 

http://www.kloster-einsiedeln.ch/webseite/deutsch/kloster/kopte.htm


Eingangsbereich der
Koptisch-orthodoxen
Gemeinde in Sharm


 

Meyers über die Kopten im 19Jahrhundert:
http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?ID=1067072717851&BandNr=10

 
 

Koptische Messen sind lang. Sie dauern über zwei Stunden. Wir haben keine Bilder im Gottesdienst gemacht.
 

http://www.ex-oriente-lux.de/kopten.htm



Die Koptische Weltkirche im Internet:

http://www.coptic.net/EncyclopediaCoptica/

 

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Coral Bay 2005-10-24

 

Wir sind jetzt seit 1998 insgesamt achtmal in Coral Bay gewesen.

Der Zeitpunkt war auf die Herbstferien angesetzt. Jetzt ist M.Th. frei.

Wir könnten etwas später kommen. Anfänglich war die Temperatur bei 37 Grad Celsius.

Man könnte auch bei den Flugtarifen sparen. Es könnte auf Tagesausflüge gemacht werden.

Wir haben einen Halbtagesausflug in den Ras Mohammed Nationalpark gemacht.

 

Erstmals war auch Grand Maman dabei. Sicher ein Altersrekord für die Swiss Sun.

Nach vierzehn Tagen Rückkehr in der Schweiz sind alle Nachwehen überstanden.

Einige Veränderungen sind im Resort feststellbar. Mehr und mehr Russen sind im Resort anwesend .

Im Timesharing Areal waren im Bereich Nr. 44 viele Wohnungen unbesetzt.

Im Dominaclub ist nun Mr. El Sherif unser Bekannter vom Prestige neuer Manager Chef de Service ist Mr. Ali.

Erstmals ist eine Frau im Service tätig, Miss Mohammed.

Beeindruckend waren die Sicherheitsmassnahmen, so dass ein Beruhigungsgefühl entstand.

 


an der Rezeption
des Dominaclub
M.Th mit Grand Maman
95 Jahre alt und
Nicole am Tresen


Grand Maman Hoby
im Rollstuhl


Haupteingang zum
Coral Bay Komplex
Herbst 2005


aus dem Mohammed NP
Reste einer Felsbrücke am Küstenabhang


aus dem Ras Mohammed Nationalpark

Links ist der Kontinent Afrika, rechts Asien
Laut geologischer Auffassung Grenze von zwei tektonischen Platten


Miss Mohammed
im Dominaclub
wartet auf Gäste

 


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